
Von links: Erster Bürgermeister Andreas Hein – Friedrichshafen, Bürgermeister Ole Münder – Langenargen, Bürgermeister Robert Scherer – Meersburg, Bürgermeisterin Regine Rist – Tettnang, Oberbürgermeister Clemens Moll – Weingarten, Co-GF Benedikt Hartel, Martin Schröpel – Stadt Konstanz, Josef Büchelmeier – GF, Stadtpräsident Peter Neukomm – Schaffhausen, Bürgermeister Georg Schellinger – Meckenbeuren.
Neue thematische Schwerpunkte, eine Satzungsänderung und Termine prägten die diesjährige Mitgliederversammlung des Internationalen Städtebundes Bodensee (ISB) am 10. September 2026. In den Räumen der Zeppelin-Universität (ZU) Friedrichshafen am Seemooser Horn trafen sich etliche Vertreter des ISB im Rahmen des jährlichen Zukunftssalons der ZU.
Der Vorsitzende des ISB, Peter Neukomm (Schaffhausen), begrüßte sieben Vertreter von Mitgliedskommunen des ISB. Die Jahresberichte von Geschäftsführer Josef Büchelmeier und Co-Geschäftsführer Benedikt Hartel zeigten ein interessantes Spektrum der behandelten Themen im vergangenen Jahr. Bürgerkommunikation und auch KI im Einsatz bei Verwaltungen waren zwei wichtige Punkte im Jahresablauf 2026 gewesen. Bei Besuchen und Gespräche mit zahlreichen Bürgermeistern verschiedener Mitgliedsgemeinden zeigte sich, dass das Netzwerk des Städtebundes und seine Tätigkeit als sinnvoll angesehen werden. Es gibt wohl kein anderes kommunales Netzwerk am Bodensee, das über die Grenzen der Länder und Kantone hinweg einen solchen Austausch und ein Kennenlernen ermöglicht. So das Resümee von Benedikt Hartel.
Für das kommende Jahr soll eine Veranstaltung zum Austausch über das immer aktuellere Thema Heimatschutz oder Zivilschutz geplant werden. Die Lösungen und Vorkehrungen sehen in den drei Anrainerländern des Bodensees sehr unterschiedlich aus. Ein Erfahrungsaustausch scheint daher interessant zu werden. Außerdem wollen sich die Mitglieder des ISB im Jahr 2027 in zwangloser Runde einmal in Meersburg treffen, um das persönliche Gespräch zu suchen. Die Mitgliederversammlung 2027 findet am 9. September in der ZU statt.
Die Gemeinde Langenargen, vertreten durch Bürgermeister Ole Münder, will den Antrag auf Mitgliedschaft im Städtebund stellen. Auch wurde vorgeschlagen wie schon 2025 diskutiert, durch eine Satzungsänderung die Amtszeit der Vorsitzenden auf zwei Jahre zu verlängern. Die Mitglieder sehen darin einen Vorteil für den jeweiligen Vorsitzenden, weil ein Jahr zu kurz sei, um sich vernünftig einzuarbeiten. Darüber soll in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Dezember entschieden werden. Fünf Mitglieder müssen das beantragen – das wird erfolgen.